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Mitgliedertreffen der Rosenthaler Pellet-Einkaufsgemeinschaft

Männer und Frauen sitzen an einer langen Tischreihe

Das jährliche Mitgliedertreffen der Einkaufsgemeinschaft war in diesem Jahr im Hotel "Schöne Aussicht" in Rauschenberg. Zu dem Treffen waren auch zahlreiche Fachleute und Lieferanten aus der Pellet Branche eingeladen. Die Mitglieder der Einkaufsgemeinschaft interessierte besonders die Preisentwicklung in diesem Sommer nach einem Allzeithoch im vergangenen Jahr.

Der milde Winter hat dazu geführt, dass die Lager der Pelletwerke gefüllt sind und der Bedarf an Holzpellets wegen des frühlingshaften Wetters gering ist. Das drückt die Preise. Das hat dazu geführt, dass schon während der noch anhaltenden Heizperiode die Preise fallen. Die preisgünstigste Zeit Pellets zu kaufen ist in der umsatzschwachen Zeit zwischen April bis Anfang Juli. Am Ende der Heizperiode ist für die Pelletwerke und Lieferanten die "Sauregurkenzeit". Um eine möglichst gleichbleibende Auslastung der Werke und Lieferanten über das Jahr zu ermöglichen, werden drei Monate nach der Heizperiode besonders niedrige Preise als Kaufanreiz angeboten. Die diesjährigen Preise für die drei Monate liegen weit unter den Vorjahrespreisen. Ab Juli werden aber die Preise wieder steigen.

Das vergangene Jahr war eine Ausnahme. Die Heizperiode wollte nicht enden Das führte dazu, dass wegen der hohen Nachfrage nach Pellets und dem Mangel an Rohmaterial (Späne) die Preise in nie gekannte Höhen kletterten. Die hohen Preise für die in Deutschland produzierten Pellets führte dazu, dass sich Händler im Ausland nach preisgünstigen Pellets umgesehen haben. In den USA sind große Pelletwerke entstanden die für den europäischen Markt produzieren. Kanada und die osteuropäischen Länder drängen mit großen Mengen preisgünstiger Pellets auf den deutschen Markt und so manchem deutschen Pelletwerk wurde Angst und Bange um ihren eigenen heimischen Markt.

Marc Groß von der Spedition Kleinwächter gab einen Überblick über den Importmarkt von Pellets. Die Qualität der Importpellets entspricht in vielen Fällen der deutschen Ware ist aber bei den gegenwärtig fallenden deutschen Preisen keine Alternative, kann aber dauerhaft preisstabilisierend wirken. Die Firma Kleinwächter hat an ihrem Standort in Hallenberg im Sauerland eine Umschlagstelle mit Sieb- und Entstaubungsanlage für Importpellets errichtet. Eine Umfrage bei den anwesenden Mitgliedern der Einkaufsgemeinschaft ergab, dass die Verbraucher auch Importpellets, sofern sie qualitativ hochwertig und preisgünstig sind, kaufen würden.

Herr Bodo Geßwein von der Spedition Hessenpellets, die an die Einkaufsgemeinschaft die Pellets aus dem Werk Hosenfeld liefert, referierte über die Lieferpreise seiner Firma. Er bat darum, dass bei Bestellungen möglichst der tatsächliche Bedarf bestellt wird. Die ohnehin knappe Preiskalkulation der Transportkosten stimmt nur dann, wenn die komplette Wagenladung vollständig bei Kunden geliefert werden kann. Wird eine Restladung wieder ins Werk zurück gefahren, stimmt die Kalkulation nicht mehr. Bei gravierenden Unterschieden zwischen der bestellten und der abgenommenen Menge wird ein Mindermengenzuschlag erhoben.

Daniel Falk, ein engagierter Feuerwehrmann aus Wetter, referierte über die neue hessische Rauchmelder Pflicht die alle Haus- und Wohnungsinhaber und Mieter betrifft. Bis zum 31.12. 2014 muss das Gesetz umgesetzt sein. Sein Vortrag fand großes Interesse weil diese Bestimmung wenig bekannt ist aber für alle Pflicht wird. (siehe Artikel: "Achtung, Rauchmelder Pflicht in Hessen")

 

 

 

 

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09.04.2014