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Sommer- und Winterpreise

Die Preise für Pellets sind im Laufe des Jahres erheblichen Preisschwankungen unterworfen. Die Gründe dafür liegen im schwankenden Absatz und Auslastung der Pelletwerke. Nach Ende der Heizperiode gehen die Bestellungen schlagartig in den Keller. Vor Beginn der Heizperiode, ab August/September, ziehen die Preise bei steigenden Bestellungen wieder an.

Höchstpreise

Während der Heizperiode bei fallenden Temperaturen steigen die Preise in entgegengesetzter Richtung. Begründet wird das mit allerlei Argumenten: Spänemangel, Schnee- und Eisglätte, eilige Lieferungen usw. Die Pelletwerke sind in der Erfindung von Begründungen für Preiserhöhungen jeder Märchentante im Kindergarten überlegen. Nennen wir es beim Namen: Man nimmt was der Markt hergibt.

Brutto statt Netto

Wir Verbraucher wollen wissen, was kosten uns die Pellets? Wenn Sie bei Lieferanten Preise erfragen oder Ihnen vielversprechende Preisangebote ins Haus flattern, lassen Sie sich nicht täuschen. Oftmals werden Ihnen Preise ohne Mehrwertsteuer genannt. Manchmal werden auch die Zusatzkosten (Einblaspauschale, Entfernungskosten, Minderzuschläge usw.) im Kleingedruckten verschleiert. Fragen Sie den Lieferanten: „Was kosten mich die Pellets incl aller Kosten“. Gibt es Skonto bei Bezahlung bei Lieferung? Wie lange gilt der Preis?

Verbraucher

Ein besonderes Phänomen sind die „Eichhörnchenkäufe“ der Verbraucher. Kaum hat der Wetterbericht einen sibirischen Kälteeinbruch für die nächsten Wochen gemeldet, gehen die Bestellungen schlagartig in die Höhe, obwohl die Lager der Verbraucher noch gut gefüllt sind. Es könnte ja sein, dass die Erderwärmung in einer Eiszeit endet. Man hat den Eindruck, dass die Hamsterkäufe der Nachkriegszeit noch nachwirken.

Pelletversorgung

Vor Jahren gab es im Winter öfters Engpässe bei der Versorgung mit Pellets. Das ist endgültig vorbei nachdem zahlreiche neue Pelletwerke ans Netz gegangen sind und die meisten Pelletwerke auch im Winter nicht voll ausgelastet sind. Außerdem stocken die Pelletwerke und Lieferanten in den umsatzschwachen Sommermonaten ihre Lager auf und bringen die Pellets dann in der Heizperiode zu Höchstpreisen an den Mann. Der Verbraucher hat es letztlich in der Hand wie stark die Preise im Laufe eines Jahres schwanken. Eine über das Jahr gleichbleibende Auslastung der Pelletwerke und Lieferanten würde die oftmals erheblichen Preisschwankungen glätten.

Sammeleinkäufe

Aus Erfahrungen wissen wir, dass nach der Heizperiode in der Zeit von April bis Juli die umsatzschwächsten Monate bei den Pelletwerken und Lieferanten sind. Diesen Umstand nutzen wir von der Einkaufsgemeinschaft um für unsere Mitglieder einen „Sommerpreis“ auszuhandeln. Da 95% unserer Mitglieder in der Sommerpreiszeit ihren Winterbedarf decken, sind die Mengen, die wir in der Sommerzeit abnehmen, entsprechend groß.

Für unsere Mitglieder verhandeln wir ständig mit den Pelletwerken und Lieferanten über Preise für lose Pellets, Sackware und geben unseren Mitgliedern in Rundbriefen die jeweils ausgehandelten Preise bekannt.


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