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Pellets in Papiersäcken

Die Pelletbranche, die sich ökologisch und CO2 neutral nennt, staatlich durch Investitionszuschüsse gefördert und durch eine 7%ige MwSt. bevorzugt wird hat ein riesiges Plastikproblem.

Jährlich werden in etwa 50 deutschen Pelletwerken über 2 Mio.* Tonnen Pellets produziert. 74,5% davon werden als lose Pellets durch Silofahrzeuge in die Lager der Kunden eingeblasen und der Rest 25,5% als Sackware in zumeist 15-Kg-Plastiksäcken verkauft. Das sind 510.000 Tonnen Pellets in 341 Mio. Plastiksäcken.

Um diese riesige Menge an Plastik zu vermeiden und Pelletwerke zum Umdenken zu bewegen, bedarf es eines Pilotprojektes. Das hat der Unternehmer Hosenfeld in seinem Pelletwerk bei Fulda jetzt begonnen. Sein Mut, seine Überzeugung und sein unternehmerische Risiko können nur erfolgreich sein wenn der Verbraucher seine Verantwortung für unsere Welt ernst nimmt die Idee unterstützt und nicht alles am Preis fest macht.

Pellets in Papiersäcken sind teurer: Die Papiersäcke aus mehrlagigem recyceltem Papier sind teuer als Plastikfolien, die Absackung ist technisch anspruchsvoller langsamer und komplizierter, und die Säcke werden zusätzlich vernäht. Dieser Mehraufwand schlägt sich im Preis nieder.

Ab Januar 2020 werden wir von der Einkaufsgemeinschaft dieses Projekt unterstützen und ich hoffe, andere Verbraucher werden dem Bespiel folgen. Wenn dieses Pilotprojekt erfolgreich ist werden andere Pelletwerke und der Handel folgen.

* Quelle DEPV (Deutscher Energieholz- und Pellet-Verbände.

 

 

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16.12.2019