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Besuch im Pelletwerk Pfeifer in Lauterbach

Nach einigen Probelieferungen an Mitglieder der Einkaufsgemeinschaft wollten wir uns ein eigenes Bild vom Werk in Lauterbach und besonders von der Pelletproduktion machen. Am 25. April wurden Horst Hennrich und Günter Olbrich von Sebastian Proske, dem Verkaufsleiter des Pfeifer-Pelletwerkes, zu einer Werksbesichtigung eingeladen. An der Werksbesichtigung nahmen auch Herr Groß von der Firma Kleinwächter in Hallenberg und Herr Wesemann von Raiffeisen-Warenzentrale Kassel teil.

Auf dem weiten Werksgelände mit Sägewerk, Palettenklotzproduktion, einem Biokraftwerk und dem neuen Pelletwerk sind 180 Mitarbeiter beschäftigt. Das Pelletwerk in Lauterbach ist das fünfte Pelletwerk der Pfeifergruppe und hat am 12. Dezember 2012 vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) die europäische Normzertifizierung ENplus A1 erhalten. Damit kann der Verbraucher sicher sein aus diesem Werk gute Qualität zu bekommen.

Zu Beginn des Besuches wurde die gegenwärtige für Verbraucher unbefriedigende Preissituation auf dem Pelletmarkt besprochen. Obwohl es um unser Verbreitungsgebiet mehrere leistungsfähige Pelletwerke gibt und selbst in unmittelbarer Nähe zum Werk in Lauterbach das auf 45 000 Tonnen ausgelegte Pelletwerk Hosenfeld liegt, sind durch die lange Heizperiode 2012/13 die Preise für Pellets in astromische Höhen gestiegen. Begründet wird das von den Pelletproduzenten mit den hohen Spänepreisen, dem Rohstoff für Pellets. Wir haben allerdings den Eindruck, dass die Späne künstlich verknappt werden um den Pelletpreis hoch zu halten.

Beim Rundgang durch das Werk beeindruckte der hohe Grad der Automatisierung in allen Werkabteilungen. Im Pelletwerk selbst stand die Produktion. Die vier großen Pelletpressen waren nicht in Betrieb und während der ganzen Zeit unseres Aufenthaltes fuhr nur ein Pelletfahrzeug der Firma „Hessenpellets“ zur Beladung vor. Eigentlich müßten die Pelletpreise bei der geringen Auslastung der Pelletwerke im April und Bergen von Spänen auf dem Werkgelände die Pelletpreise fallen. Doch daran wollen die Pelletwerke nicht denken. Wir haben den Eindruck, dass man den Pelletpreis künstlich in der Höhe halten will.

v.l. Sebastian Proske, Pelletwerk Pfeifer, Marc Groß Firma Kleinwächter,
Holger Wesemann, Raiffeisen Kassel, Horst Hennrich, Rosenthaler Pellet-Einkaufgemeinschaft

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06.05.2013