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„Flüssiges Holz“, das Unwort der Pelletbranche

Von der Werbung erwartet man nicht unbedingt eine sachliche detaillierte Beschreibung eines Sachverhaltes oder Gegenstandes. Der Verbraucher erkennt ja inzwischen die blumige suggerierende Sprache der Werbeleute und ist entsprechend kritisch.

Was ist aber, wenn die Werbung und inzwischen auch manche der Werbeversprechen verfallende Heizungsmonteure oder Verkaufsstrategen von „flüssigem Holz“ als Beschreibung für Pellets sprechen?
Damit suggeriert man dem Verbraucher, der früher zumeist eine Heizöl-Feuerung hatte, Holzpellets sind ebenso leicht in sein Lager einfüllbar wie Heizöl.

Dieser falsche Eindruck verleitet die Konstrukteure der Pelletlager oft zu verwinkelten, mit engen Bögen versehene Rohrleitungen durchs halbe Haus.

Pelletlager sollten nach Möglichkeit an einer Außenwand des Hauses liegen mit einem kurzen geraden Einblasweg von den außerhalb des Hauses liegenden Einblas- und Absaugstutzen. Das ist meist auch bei Sacklagern möglich und erspart dem Lieferanten das Schleppen von Schläuchen durchs halbe Haus über Stufen und andere Hindernisse.

Das Bild zeigt die unprofessionelle Arbeit des Heizungsmonteurs: Das Pelletlager liegt ebenerdig. Damit das Lager (12 m³) von oben befüllt werden kann, wurden die Stutzen über dem Lager angebracht – eine Zumutung für den Fahrer. Außerdem liegen beide Stutzen zu dicht beieinander.

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14.07.2012