Holzbriketts sind in den letzten Jahren eine Alternative für Scheitholz geworden. Sauber in Schrumpffolie in zumeist handlichen 10 Kilo–Paketen verpackt, sind die Holzbriketts auf Paletten geliefert platzsparend zu lagern und sind ofenfertig. Preislich können die Holzbriketts zumindest mit ofenfertig gelieferten Scheitholz konkurrieren. Viele Bürger im ländlichen Bereich, die bisher ihren Holzbedarf im Wald selber geschlagen und verarbeitet hatten, sind älter geworden, die Bestimmungen für das Holzschlagen haben sich verschärft und die Preise für Restholz haben sich erhöht. Bedenkt man die Arbeit und Kosten lohnt es sich nicht mehr das Holz im Wald selbst zu machen.
Während beim Scheitholz der Heizwert von Buche, Eiche, Birke und anderen Holzarten bekannt ist, ist das bei Holzbriketts keineswegs so klar. Im Gegensatz zum Scheitholz wo Hartholz wie Buche und Eiche den größten Heizwert haben, ist der Heizwert bei Holzbriketts am größten wenn die Briketts aus reinem Nadelhölzern hergestellt sind. Dabei ist es nicht wichtig welche Form die Holzbriketts haben, ob sie rund mit oder ohne Löcher produziert werden oder ob sie quadratisch sind. Die Form ist lediglich für den Abbrand wichtig. Die Dichte der Briketts ist wichtig und aus welchen Hölzern sie gefertigt werden. Ein hoher Ascheanteil über 0,7% ist ein Zeichen für einen geringeren Heizwert.
Für den Verbraucher ist es sehr schwer qualitativ hochwertige Holzbriketts aus der Vielzahl der Angebote herauszufinden. Holzbriketts unterliegen inzwischen der deutschen DIN 51731 und der europäischen FprEN 14961-3A1-Norm. Nur selten wird auf den Verpackungen die normgerechte Herstellung der Holzbriketts dokumentiert. Für den Verbraucher sind folgende Merkmale hilfreich.